online Konferenz 25.11.20

Die S-Bahn Ausschreibung

Mi., 25.11.20 | 19:00 | RegenbogenKino

Nur als online-Konferenz (Einwahldaten siehe unten)
* Online-Zugang ab 18:40 unter http://bbb.extern.alt.coop/b/and-t4m-fkp

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Was will der Senat – was will das Bündnis “Eine S-Bahn für Alle!” ?

Bis jetzt ist die S-Bahn noch zu hundert Prozent in der Hand der Deutschen Bahn, also in staatlichem Eigentum.
Doch vor wenigen Monaten wurden zwei Teilnetze – das sind zwei Drittel der gesamten S-Bahn – europaweit ausgeschrieben. Das heißt: Privaten Unternehmen wird die Tür für den Betrieb der S-Bahn und die Instandhaltung der Fahrzeuge geöffnet. Dabei kann nicht nur für den S-Bahn Betrieb auf jedem der beiden Teilnetze ein anderes Privat-Unternehmen den Zuschlag bekommen, auch die Instandhaltung der Fahrzeugen für die beiden Teilnetze kann an zwei verschiedene Privatunternehmen vergeben werden.
Das bedeutet die Zerschlagung und Privatisierung der S-Bahn.

Die Berliner*innen haben in den vergangenen Jahren mit Privatisierungen nur schlechte Erfahrungen gemacht. Das Wasser wurde privatisiert und musste dann – nach dem erfolgreichen Volksentscheid – für viel Geld wieder zurück gekauft werden. Tausende Wohnungen, die einmal der Stadt gehört haben, wurden ebenfalls verkauft.
Jetzt gibt es die Kampagne “Deutsche Wohnen & Co enteignen”, mit der ebenfalls viele Häuser, ehemals in städtische Hand gewesen, in öffentliche Hand zurückkehren sollen.

Wir wollen nicht, dass ein drittes Mal wiederholt wird, was zwei Mal komplett in ein Desaster geführt hat.

Das ist das Ziel des Bündnisses “Eine S-Bahn für Alle”:
Die Zerschlagung und Privatiserung der S-Bahn zu verhindern. Die Ausschreibung umfasst ein Volumen von 8 Milliarden Euro. Ein Abbruch der Ausschreibung ist möglich.
Redende:

Janek Neuendorf (S-Bahner, Mitglied der EVG), Ava Matheis (Bündnis “Eine S-Bahn für Alle”), Klaus Murawski, IG Metall

Veranstalter: Bündnis “Eine S-Bahn für Alle”

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 Eine S-Bahn für Alle

Diese Veranstaltung findet auch im Rahmen der Erinnerung an den 9. November 1918 statt Dieser Tag war nicht nur die Geburtsstunde der Republik, weil Hunderttausende dafür gekämpft haben. Diejenigen die für die Republik kämpften, forderten auch eine Entmilitarisierung und die Überführung des großen Kapitals in Gemeineigentum.

Wir verstehen die Erinnerung an den 9. November 1918 immer auch als Aufruf an die Gegenwart.

Daher unterstützen wir die Kampagne “Deutsche Wohnen & Co enteignen”.

Aber es geht auch darum, öffentliches Eigentum, soweit es nicht verkauft worden ist, gegen Privatisierung zu verteidigen. Das ist das Ziel des Bündnisses “EIne-S-Bahn-für-Alle!”: Die Zerschlagung und Privatisierung der S-Bahn verhindern. Die Ausschreibung umfasst 8 Milliarden Euro. Ein Abbruch der Ausschreibung ist möglich.

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Bitte beachtet:
Wegen der Abstands- und Hygieneregeln bei allen Veranstaltungen begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Es kann zum Einlassstop (bzw. zu Wartezeiten) kommen, wenn die Kapazitäten erreicht sind. Beim Wandeln auf dem Gelände und in den Räumen (z. B. Toilette) der Regenbogenfabrik, ebenso beim “Kontakt mit nicht Sozial-Familien-Angehörigen” herrscht Maskenpflicht.

Es geht Richtung Winter, trotzdem werden – solange es geht – die Fenster geöffnet bleiben. Zieht Euch warme Socken an, Decken haben wir da.

Wir bitten um Euer Verständnis!

Bleibt gesund!

Änderungen müssen wir uns in diesen Zeiten vorbehalten.

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