Befreiung

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unteilbar

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Auf der Demonstration unteilbar, Foto: Ingo Müller

Am Samstag, den 4. September 2021 kamen viele tausend Menschen zusammen, um gemeinsam zu demonstrieren. Auch wenn an dieser Demonstration weniger Menschen als im Jahr 2018 teilnahmen, war sie sehr bedeutsam, weil Forderungen gegen die Aufheizung des Weltklimas, gegen Krieg, Rüstung und Atomraketen, mit der Forderung verbunden wurden, die Lasten der Klimakrise nicht auf die Beschäftigten abzuwälzen und sich nicht durch Rassismus spalten zu lassen. So war die Solidarität ein großes Thema. Rassismus spaltet und macht den Aufbau einer Gegenmacht unmöglich. Wir zeigen die Demonstration, wie wir sie in ihrer ganzen Pracht erlebt haben: Vereint in dem Willen gemeinsam zu handeln.

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Gegen den Krieg

Von1980 bis 1983 verteilte die Friedensbewegung diesen Geldschein zur geplanten Stationierung von atomar bestückten pershing und cruise-missiles in der Bundesrepublik. 40 Jahre später, am 22. Januar 2021, trat der Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Immer noch sind in Büchel (Eifel) Atomwaffen stationiert. Unterstützt die Forderung nach Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag.
Die Rückseite desselben Geldscheins. Unterstützt die gegenwärtige Initiative Abrüsten statt Aufrüsten!

Erinnerungen gegen den Krieg weiterlesen hier:


Die Gefahr kommt von rechts

Der VVN-BdA und anderen Vereinen wie Attac wurde die Gemeinnützigkeit aberkannt. Andere sind von der Aberkennung der Gemeinnützigkeit bedroht. Der VVN-BdA wurde nach erheblichem Protest die Gemeinnützigkeit wieder zuerkannt. Attac hat gegen die Aberkennung seiner Gemeinnützigkeit Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt.

Hinter dem Konflikt um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit verbirgt sich die große Auseinandersetzung um Demokratie und Frieden als Fundamente einer antifaschistischen Gesellschaft, und zwar Demokratie nicht verstanden als Fassade, hinter der sich die Interessen des großen Kapitals verstecken, und Frieden nicht verstanden als Phrase, hinter der aufgerüstet und der nächste Krieg vorbereitet wird.

Auf dieser Unterseite sind unter anderem folgende Texte zu finden:

  • Im Grundgesetz finden sich viele Spuren von dem, was gleich nach dem Ende des 2. Weltkrieg Konsens war …
  • In Wort und Ton: Interview mit Esther Bejarano, 2015 NDR
  • Der Begriff “Extremismus” wird als Waffe gebraucht.

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Junge Welt für Presse- und Meinungsfreiheit

Junge Welt klagt gegen Bundesrepublik

11.09.2021 Die Junge Welt klagt gegen die Bundesrepublik Deutschland. Sie verlangt, dass die diskriminierenden Passsagen in Verfassungsschutzberichten seit 1998 unkenntlich gemacht werden und das Innenministerium klarstellt, dass die Berichterstattung des Bundesamtes für Verfassungsschutz über die Junge Welt rechtswidrig war. Über eine einstweilige Verfügung wird beantragt, bis zu einer endgültigen gerichtlichen Entscheidung diese Berichterstattung des Bundesverfassungschutzes über die Jungen Welt zu unterlassen.


Appell der Jungen Welt

07.07.2021 In großer Sorge um die Pressefreiheit in diesem Land wenden sich Verlag, Redaktion und Genossenschaft der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt an die deutsche und internationale Öffentlichkeit. Als einzige Tageszeitung in der Bundesrepublik steht die junge Welt unter Dauerbeobachtung durch den Inlandsgeheimdienst. Seit dem Jahr 2004 wird sie regelmäßig im Verfassungsschutzbericht des Bundes im Kapitel »Linksextremismus« aufgeführt und dort als »Gruppierung« eingestuft, die angeblich »verfassungsfeindliche Ziele« verfolgt. Nun handelt es sich bei der jungen Welt nicht um eine politische Organisation, sondern um ein journalistisches Produkt. Wir sehen einen handfesten politischen Skandal darin, dass eine staatliche Behörde sich anmaßt, eine unabhängige Zeitung in dieser Weise an den Pranger zu stellen, weil ihr bestimmte Inhalte nicht gefallen.

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” … und nicht vergessen”: George Floyd

Freitag, 5. Juni 2020: Wir diskutieren zu Dritt beim Griechen im Oysseus in der Friedelstraße. Einer behauptet: “So etwas wie den Mord an George Floyd in den USA gibt es bei uns in Deutschland nicht”.

Einen Tag später um 14:00 Uhr auf dem Alex in Berlin: Viele Menschen, immer mehr Menschen, ganz junge Menschen, sehr viele mit farbiger Hautfarbe, aber auch sehr viele mit weißer Hautfarbe; viele mit einem Papp-Schild und darauf ein selbst geschriebener Satz. “Black lives matter” – “How many more?” – “Deutschland ist nicht unschuldig” – “I can’t breathe” – “Bezahlt zu schützen, nicht zu töten” – “Racism ist the longest pandemic yet” –  “Stop white silence” – “No justice no peace” – “Rassismus tötet” – “No freedom until we are equal” – “White silence kills” – “Resist”. Wenn ich die Parolen lesen will, kann ich den Stolz in den Augen derjenigen sehen, die mir ihr Schild entgegen halten.

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Befreiung als Aufgabe: 8. Mai

8. Mai 2020. Aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Hilterfaschismus sprach Benedikt Hopmann auf einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor:

“Mehr als je zuvor brauchen wir die Erinnerung an die Zeit unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg, aber auch die Erinnerung an die Zeit unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg.

Der 9. November 1918 und der 8. Mai 1945 – beides Tage der Befreiung. Der 9. November 1918 – der Tag der Selbstbefreiung. Der 8. Mai 1945 – der Tag des Befreit-Werdens.”

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Für unser Recht: 1. Mai

Impressionen zum 1. Mai 2020 auf der Kundgebung der IG Metall:

1. Mai 2020. Aus Anlass einer Kundgebung von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern am Holocaust Mahnmal sprach Benedikt Hopmann über die Voraussetzungen, die zu dem systematischen Mord an Millionen Juden führten, und über unser Recht, für unsere Interessen auch unter den eingeschränkten Bedingungen der Corona-Pandemie zu demonstrieren.

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Die Bedeutung des 9. November 1918 für eine antifaschistische Politik

In Teil I wird kurz eine Übersicht über die Revolution 1918/19 und die Gegenrevolution gegeben. Weiterlesen hier:

In Teil II wird in Thesen die Bedeutung dieser unvollendeten Revolution 1918/19 für eine antifaschistische Politik zusammengefasst. Weiterlesen hier:

Siehe auch die gemeinsame Erklärung zum 100. Jahrestag der Revolution 1918, die von 170 Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern unterzeichnet wurde.


60 Jahr Blockade Cubas

Am 28. Juni 2020 veranstaltete die Freundschaftsgesellschaft Cuba – Berlin eine Kundgebung auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor. Der Anlass war der 60. Jahrestag der Blockade Cubas durch die USA. 60 Menschen steuerten einen Beitrag aus diesem Anlass bei. Benedikt Hopmann hielt den folgenden Beitrag:

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