Befreiung

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Erinnerung gegen den Krieg

Am Mariannenplatz in Kreuzberg steht ein altes Schulgebäude, früher das Leibniz Gymnasiums.
Neben dem Gebäude steht ein Denkmal.

Auf dem Denkmal steht folgende Inschrift:
„DEN IM WELTKRIEG GEFALLENEN SCHÜLERN DES LEIBNIZ-GYMNYSIUMS ZUM EHRENDEN ANDENKEN DULCE ET DECORUM EST PRO PATRIA MORI“
Es folgen die Namen der Schüler, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind: GEORG BENECKE, FRIEDRICH BETGE, HEINZ BOESE usw. 122 Namen.
Darunter eine weitere Inschrift:
„Mit dem in diesem Denkmal eingelassenen Spruch – „es ist süß und ehrenvoll für das Vaterland zu sterben“ – wurden in der Vergangenheit junge deutsche Männer auf den sogenannten Heldentod vorbereitet. Die Bezirksverordnetenversammlung von Kreuzberg fordert demgegenüber im UN-Jahr des Friedens 1986
‚Nie wieder Krieg!‘“

In Deutschland wird in jedem Dorf der gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs gedacht. Auf großen Tafeln sind die gefallenen Soldaten des Ortes verzeichnet.
Der Vater oder die Mutter, Bruder oder Schwester, Sohn oder Tochter gingen vorbei und wussten, dass auf den Tafeln auch die ihren zu finden sind. Sie haben um den Tod ihres Sohnes, ihre Bruders oder Vaters getrauert.
Noch heute können Nachgeborene die Namen ihrer gefallenen Vorfahren lesen, aber auf keiner Tafel die Inschrift:
„Nie wieder Krieg!“
Auf keiner Tafel steht: Diese Soldaten wurden für fremde Interessen in den Tod geschickt, für Kaiser, Militär und Kapital.

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Die Gefahr kommt von rechts

Auf dieser Unterseite sind unter anderem folgende Texte zu finden:

  • Leitantrag der Bundeskonferenz der VVN-BdA
  • Im Grundgesetz finden sich viele Spuren von dem, was gleich nach dem Ende des 2. Weltkrieg Konsens war …
  • Andreas Schmitt hielt eine flammende Büttenrede gegen rechtes Gedankengut:
  • In Wort und Ton: Interview mit Esther Bejarano, 2015 NDR
  • Der Begriff “Extremismus” wird als Waffe gebraucht.
  • Der VVN-BdA und anderen Vereinen wie Attac wurde die Gemeinnützigkeit aberkannt. Andere sind von der Aberkennung der Gemeinnützigkeit bedroht. Der VVN-BdA wurde nach erheblichem Protest die Gemeinnützigkeit wieder zuerkannt. Attac hat gegen die Aberkennung seiner Gemeinnützigkeit Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Wie wird die Aberkennung begründet? Was muss sich ändern, damit die Gemeinnützigkeit der Vereine, die mit großem Engagement eine wichtige Arbeit für die Gesellschaft leisten, auf festerem Boden steht?

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Junge Welt: Apell für Presse- und Meinungsfreiheit

In großer Sorge um die Pressefreiheit in diesem Land wenden sich Verlag, Redaktion und Genossenschaft der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt an die deutsche und internationale Öffentlichkeit. Als einzige Tageszeitung in der Bundesrepublik steht die junge Welt unter Dauerbeobachtung durch den Inlandsgeheimdienst. Seit dem Jahr 2004 wird sie regelmäßig im Verfassungsschutzbericht des Bundes im Kapitel »Linksextremismus« aufgeführt und dort als »Gruppierung« eingestuft, die angeblich »verfassungsfeindliche Ziele« verfolgt. Nun handelt es sich bei der jungen Welt nicht um eine politische Organisation, sondern um ein journalistisches Produkt. Wir sehen einen handfesten politischen Skandal darin, dass eine staatliche Behörde sich anmaßt, eine unabhängige Zeitung in dieser Weise an den Pranger zu stellen, weil ihr bestimmte Inhalte nicht gefallen.

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” … und nicht vergessen”: George Floyd

Freitag, 5. Juni 2020: Wir diskutieren zu Dritt beim Griechen im Oysseus in der Friedelstraße. Einer behauptet: “So etwas wie den Mord an George Floyd in den USA gibt es bei uns in Deutschland nicht”.

Einen Tag später um 14:00 Uhr auf dem Alex in Berlin: Viele Menschen, immer mehr Menschen, ganz junge Menschen, sehr viele mit farbiger Hautfarbe, aber auch sehr viele mit weißer Hautfarbe; viele mit einem Papp-Schild und darauf ein selbst geschriebener Satz. “Black lives matter” – “How many more?” – “Deutschland ist nicht unschuldig” – “I can’t breathe” – “Bezahlt zu schützen, nicht zu töten” – “Racism ist the longest pandemic yet” –  “Stop white silence” – “No justice no peace” – “Rassismus tötet” – “No freedom until we are equal” – “White silence kills” – “Resist”. Wenn ich die Parolen lesen will, kann ich den Stolz in den Augen derjenigen sehen, die mir ihr Schild entgegen halten.

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Befreiung als Aufgabe: 8. Mai

8. Mai 2020. Aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung vom Hilterfaschismus sprach Benedikt Hopmann auf einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor:

“Mehr als je zuvor brauchen wir die Erinnerung an die Zeit unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg, aber auch die Erinnerung an die Zeit unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg.

Der 9. November 1918 und der 8. Mai 1945 – beides Tage der Befreiung. Der 9. November 1918 – der Tag der Selbstbefreiung. Der 8. Mai 1945 – der Tag des Befreit-Werdens.”

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Für unser Recht: 1. Mai

Impressionen zum 1. Mai 2020 auf der Kundgebung der IG Metall:

1. Mai 2020. Aus Anlass einer Kundgebung von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern am Holocaust Mahnmal sprach Benedikt Hopmann über die Voraussetzungen, die zu dem systematischen Mord an Millionen Juden führten, und über unser Recht, für unsere Interessen auch unter den eingeschränkten Bedingungen der Corona-Pandemie zu demonstrieren.

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Die Bedeutung des 9. November 1918 für eine antifaschistische Politik

In Teil I wird kurz eine Übersicht über die Revolution 1918/19 und die Gegenrevolution gegeben. Weiterlesen hier:

In Teil II wird in Thesen die Bedeutung dieser unvollendeten Revolution 1918/19 für eine antifaschistische Politik zusammengefasst. Weiterlesen hier:

Siehe auch die gemeinsame Erklärung zum 100. Jahrestag der Revolution 1918, die von 170 Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern unterzeichnet wurde: https://1918unvollendet.org/unsere-gemeinsame-erklaerung/.