Probe für Anker

Begriffe – von Interessen geleitet

Wenn Arbeiter oder Angestellte in ihrem Arbeitsvertrag erlauben, ihre Arbeitskraft anderen Unternehmen zu überlassen,  haben sie die Entscheidung aus der Hand gegeben, in welchem Unternehmen sie arbeiten. Genau darin unterscheiden sie sich von einerBegriffe – von Interessen geleitet Wenn Arbeiter oder Angestellte in ihrem Arbeitsvertrag erlauben, ihre Arbeitskraft anderen Unternehmen zu überlassen, haben sie die Entscheidung aus der Hand gegeben, in welchem Unternehmen sie arbeiten. Genau darin unterscheiden sie sich von einer Stammarbeitskraft. Verleihfirmen sprechen beschönigend von Zeitarbeit. Das Gesetz (AÜG) spricht von Arbeitnehmerüberlassung, Verleiher und Entleiher. Genauer als der Begriff ‚Leihe‘ wäre allerdings der Begriff ‚Miete‘ – ebenso wie Mietwagen präziser ist als Leihwagen; denn Geliehenes gibt es umsonst, für Gemietetes muss man jedoch zahlen. Der Begriff Arbeitnehmerüberlassung schliesst immerhin aus, dass Arbeit überlassen wird; es ist die Arbeitskraft, die weiter vermietet wird. Aus ihrer Arbeit zieht der Entleiher seinen Gewinn – wie bei den Stammarbeitskräften auch – und verbucht die Miete für die Leiharbeitskraft – anders als bei den Stammarbeitskräften – als Sachkosten. Dann zieht der Verleiher seinen Gewinn ab und zahlt den Rest an die Leiharbeitskraft als Lohn bzw. Gehalt. Der Einsatz von Leiharbeitskräften ist für den Entleiher deswegen kostengünstig, weil er sie jederzeit wieder aus dem Betrieb entfernen kann, ohne Kündigung, ohne Kündigungsfristen, ohne Kündigungsschutzprozesse, ohne Abfindungen, ohne die Vereinbarung von Sozialplänen. Die Kehrseite für die Leiharbeitskraft: Sie kann jederzeit abgemeldet werden und iwird niemals Teil der Belegschaft wie eine Stammarbeitskraft. So wird die Belegschaft gespalten und es wird schwerer gegen Ausbeutung und Unterdrückung gemeinsam zu kämpfen. Wir werden, obwohl nicht korrekt, im Weiteren von ‚Leihe‘, ‚Verleihung‘ oder ‚Leiharbeit‘ sprechen, weil das gebräuchlicher ist als der im Gesetz verwendete Begriff ‚Arbeitnehmerüberlassung‘. Im Übrigen werden wir aber wie im Gesetz von ‚Verleiher‘ und ‚Entleiher‘ sprechen. Stammarbeitskraft.

Verleihfirmen sprechen beschönigend von Zeitarbeit. Das Gesetz (AÜG) spricht von Arbeitnehmerüberlassung, Verleiher und Entleiher.

Genauer als der Begriff ‚Leihe‘ wäre allerdings der Begriff ‚Miete‘ – ebenso wie Mietwagen präziser ist als Leihwagen; denn Geliehenes gibt es umsonst, für Gemietetes muss man jedoch zahlen.

Der Begriff Arbeitnehmerüberlassung schliesst immerhin aus, dass Arbeit überlassen wird; es ist die Arbeitskraft, die weiter vermietet wird. Aus ihrer Arbeit zieht der Entleiher seinen Gewinn – wie bei den Stammarbeitskräften auch – und verbucht die Miete für die Leiharbeitskraft – anders als bei den Stammarbeitskräften – als Sachkosten. Dann zieht der Verleiher seinen Gewinn ab und zahlt den Rest an die  Leiharbeitskraft als Lohn bzw. Gehalt.  

Der Einsatz von Leiharbeitskräften ist für den Entleiher deswegen kostengünstig, weil er sie jederzeit wieder aus dem Betrieb entfernen kann, ohne Kündigung, ohne Kündigungsfristen, ohne Kündigungsschutzprozesse, ohne Abfindungen, ohne die Vereinbarung von Sozialplänen. Die Kehrseite für die Leiharbeitskraft: Sie kann jederzeit abgemeldet werden und iwird niemals Teil der Belegschaft wie eine Stammarbeitskraft.  

So wird die Belegschaft gespalten und es wird schwerer gegen Ausbeutung und Unterdrückung gemeinsam zu kämpfen.

Wir werden, obwohl nicht korrekt, im Weiteren von ‚Leihe‘, ‚Verleihung‘ oder  ‚Leiharbeit‘ sprechen, weil das gebräuchlicher ist als der im Gesetz verwendete Begriff ‚Arbeitnehmerüberlassung‘. Im Übrigen werden wir aber wie im Gesetz von ‚Verleiher‘ und ‚Entleiher‘ sprechen.