neue und alte Empfehlungen:

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Auch wenn wir nicht alle Meinungen der folgenden Beiträge teilen, empfehlen wir sie, weil sie nach unserer Auffassung zum besseren Verständnis des Krieges in der Ukraine beitragen, darunter sehr viele Beiträge von Kriegsgegnern, aber auch Beiträge von dezidierten Kriegsbefürwortern. Wir haben neue Beiträge zu den alten hinzugefügt.


Juni 2022 Hintergründe und Lösungsperspektiven im Ukrainekrieg

Der Bundesausschuss Friedensratschlag nimmt in einem lesenswerten Beitrag Stellung zum Ukrainekrieg. Dabei geht es um die Vorgeschichte ebenso wie um Vorschläge, wie der Krieg beendet werden kann.

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Der Tod Europas und die Geburt einer neuen Ordnung

“Kurz um, wir sprechen von reiner und harter Geopolitik und von einem Spiel, das größer ist, als die Menschen es sich vorstellen” – heißt es in diesem Beitrag. Zunächst geht es anhand US-amerikanischer Dokumente um die Ziele, die die USA in dem Ukrainekrieg verfolgen. Die USA verfolgen eine Strategie auf der Grundlage eigener Interessen, die West-Europa zu zerstören drohen. Die westeuropäischen Staaten stellen sich den USA nicht in den Weg, während zahlreiche Länder des Südens, die über eine viel schwächere Wirtschaftskraft verfügen, sich diesem US-amerikanischem Kurs verweigern.

Der Autor dieses Beitrags war Botschafter Nicaraguas in Spanien. Von 1979 bis 1990 juristischer Direktor des Außenministeriums und Stabschef des Außenministers. Er gehörte dem nicaraguanischen Verhandlungsteam in den Friedensprozessen von Contadora und Esquipulas an, von Anfang an bis zur Wahlniederlage des Sandinismus. Er vertrat Nicaragua im Verfahren gegen die USA vor dem Internationalen Gerichtshof wegen des Contra-Krieges und nahm an zahlreichen diplomatischen Missionen teil

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23. Juni 2022: Trommelschläge des Krieges müssen Worten des Friedens weichen

Eine internationale Arbeitsgruppe um den US-amerikanischen Ökonomen und Direktors des UN Sustainable Development Solution Network Jeffrey Sachs traf sich am 6. und 7. Juni in der Casina Pio IV, Vatikanstadt, um Lösungen für einen „gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine“ zu erarbeiten. Die dort entstandene Erklärung wurde auch vom italienischen Ministerpräsidenten Romano Prodi und dem ehemalige Außenminister Miguel Angel Moratinos unterzeichnet.

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15. Juni 2022: Die ZEIT: Die Ukraine will kein Minsk III Abkommen

Die Ukraine lehnt einen Friedensplan nach dem Vorbild der Minsker Vereinbarung ab.

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1. Juni 2022: ntv meldet: Nach Ankündigung der USA liefert auch Deutschland Mehrfachraketen

ntv meldet: “Nach langem Zögern fällen die USA eine Entscheidung: Sie liefern der Ukraine Mehrfachraketenwerfer des Typs HIMARS. Aus Regierungsreisen heißt es nun, Deutschland wolle dem Vorbild der Vereinigten Staaten folgen …”.

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1. Juni 2022: Die Wirtschaftswoche berichtetet detailliert über den deutschen Waffenexport in die Ukraine

“Olaf Scholz hat in der Generaldebatte im Bundestag am Mittwoch die Lieferung moderner Flugabwehr an die Ukraine angekündigt. Was das System Iris-T-SLM kann und wo die Probleme mit den Waffen aus Deutschland liegen.

Wer hätte eine solche Erschütterung der deutschen Rüstungspolitik vor wenigen Monaten noch für möglich gehalten. Kein Jahr ist es her, da ließ die Bundesregierung nicht einmal die Lieferung halbziviler Güter in friedliche Regionen zu, verweigerte etwa Partnerländern wie Frankreich notwendige Bauteile für Hubschrauber. 

Seit dem historischen Beschluss des Bundestags Ende April ist nun aber sogar die bislang undenkbare Lieferung von Kampfpanzern an die aktive Kriegspartei Ukraine möglich. Zur bereits gelieferten Panzerfaust gesellt sich der Flugabwehrpanzer und nun noch sieben Panzerhaubitzen 2000 …” heißt es in der Wirtschaftswoche am Mittwoch den 1. Juni  2022 abends um 20:00 Uhr.

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28. Mai 2022: Michael von der Schulenburg “In der Ukraine nicht den USA folgen ….”

“Der Westen macht sich in seinem Ukraine-Kurs viel zu abhängig von den USA. Insbesondere die Führung der EU zeigt sich als erschreckend inkompetent.

Die Stimmung in Deutschland steht weiterhin auf Krieg. Die Diskussion um Sanktionen und Waffenlieferungen wird von Anschuldigungen russischer Kriegsverbrechen und von Meldungen ukrainischer Siege bestimmt. Für Frieden scheint da kein Platz zu sein ..”.

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Richard H. Black zum “revolutionären Putsch in der Ukraine 2014

Auf eine Rede des ehemaligen Leiters der Strafverfolgungsabteilung der US-Armee im Pentagon und ehemaligen Senators des Bundesstaates Virginia, Oberst a. D. Richard H. Black, zum “revolutionären Putsch” in der Ukraine von 2014, der vom MI6 und der CIA in der Ukraine gegen Russland durchgeführt worden sei. Zur aktuellen Situation sagte Black, sie erinnere an den “Moment im Jahr 1914”, der den Grundstein für den Ersten und Zweiten Weltkrieg legte.

Für viele verbietet sich dieses Video anzuhören, weil es auf RT veröffentlicht wurde. Ich habe es trotzdem aufgenommen, weil sie hörendsert ist.
Hier der Link zum Video mit dem ehemaligen Senator und Oberst a. D. Richard H. Black (13:01 Minuten).

Ich habe den link auf den Nachdemkseiten gefunden, in einem Beitrag von Albrecht Müller, ebenfalls empfehlenswert.


24. Mai 2022: Norman Paech “Die globalen Regeln der NATO und wo bleibt das Völkerrecht?”

In dem folgenden Video kann man sich einen Vortrag anhören, den der Völkerrechtler Norman Paech auf dem Kongress “Ohne NATO leben – Ideen zum Frieden” in der Humbold-Univeristät am 21.5.2022 hielt:


24. Mai 2022: Henry Kissinger in Davos zur Ukraine

Henry Kissinger sagte, die Ukraine müsse Russland Territorium abtreten, um den Krieg zu beenden, und warnte den Westen, dass eine demütigende Niederlage Russlands zu einer weiteren Destabilisierung führen könnte.

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23. Mai 2022: Genaueres über den italienischen Friedensplan

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21. Mai 2021: Tagesspiegel berichtet von Friedensplan Italiens

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Kehrtwende am 20. Mai 2022 in der New York Times zum Ukraine-Krieg

Die Berliner Zeitung berichtete am 20. Mai 2022 unter der Überschrift “Neue Haltung zur Ukraine: New York Times klingt plötzlich wie Sarah Wagenknecht” und der Unterzeile “Die einflussreichste Zeitung der Welt fordert den US-Präsidenten auf, Selenskyj Grenzen aufzuzeigen. Krieg mit Russland sei nicht in Amerikas Interesse” von einer Kehrwende in der Haltung der New York Times zum Krieg in der Ukraine:

“Das Sturmgeschütz der amerikanischen Liberalen, die New York Times, hat ihre Haltung zum Ukraine-Krieg überraschend geändert.

Die wohl einflussreichste Zeitung der Welt veröffentlichte am Freitag einen Kommentar ihres editorial boards, in dem vor einer Ausweitung des Krieges gewarnt und nach den Zielen Amerikas in der Ukraine gefragt wird.

Die New York Times fordert US-Präsident Joe Biden in dem Text dazu auf, dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Grenzen westlicher Unterstützung aufzuzeigen. Es könne nicht im Interesse Amerikas sein, in einen langwierigen und kostenreichen Krieg mit Russland hineingezogen zu werden. Die Äußerungen des 1896 gegründeten Editorial Board der New York Times sind auch deshalb so bemerkenswert, weil sie traditionell die Haltung der Ostküstenelite in Grundsatzfragen wiedergibt …”

Weiter in der Berliner Zeitung: “Im März unterstütze die Times noch die Forderung, dass „egal, wie lange es dauert, die Ukraine frei sein wird. Die Ukraine verdient Unterstützung gegen die unprovozierte Aggression Russlands, und die Vereinigten Staaten müssen ihre Nato-Verbündeten anführen, um Wladimir Putin zu zeigen, dass das atlantische Bündnis bereit und in der Lage ist, seinen revanchistischen Ambitionen zu widerstehen“.

Dieses Ziel wolle man auch jetzt nicht aufgeben, „doch  liegt es nicht in Amerikas Interesse, sich in einen totalen Krieg mit Russland zu stürzen, auch wenn ein Verhandlungsfrieden der Ukraine einige harte Entscheidungen abverlangen könnte“ …”.

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Pressenza stellt am 18. Mai 2022 Stimmen zusammen, die seit Jahren vor einem Krieg in der Ukraine gewarnt haben

Faszinierend am Ukraine-Krieg ist schon allein die Anzahl der führenden strategischen Denker, die seit Jahren vor einem solchen warnten, wenn wir so weitermachen würden wie bisher. Niemand hat auf sie gehört … Kleine Zusammenstellung dieser Warnungen, von Kissinger bis Mearsheimer: hier lesen


Klaus von Dohnanyi am 12. Mai 2022 bei Sandra Maischberger

hier das Gespräch hören

Maischberger: “Er (Putin) hat gesagt, nicht nur dieses Land gehört nicht in die NATO, sondern er hat auch gesagt, das Baltikum gehört da nicht rein, Polen gehört da nicht rein …”

Dohnanyi: “Nein das stimmt nicht. Was Putin in den letzten Jahren gesagt hat, dass er zurück möchte auf auf einen Status von 1997. 1997 hatte es eine Vereinbarung gegeben, wie die Länder, wenn sie in die NATO kommen, bewaffnet werden sollen. Und darüber wollte er noch mal reden. Er hatte einen ganzen Kranz von Fragen der europäischen Sicherheit und diese europäische Sicherheit enthielt als Kern für ihn die Frage: Gehört die Ukraine in die NATO?”

Klaus von Dohnanyi kann sein Kernargument deutlich machen. Das Beharren auf eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine führte zum Krieg. Hätten die NATO und allen voran die USA ein für allemal auf eine NATO-Mitgliedschaft verzichtet, hätte ein Krieg vermieden werden können. In den Gründen für den Kriegsbeginn findet man auch den Ansatz für ein Kriegsende: Die USA müssen offen erklären, dass die Ukraine neutral bleiben soll.

Klaus von Dohnanyi argumentiert sehr viel genauer auf dem Boden der Tasachen als dies Sandra Maischberger tut; siehe: Keine Osterweiterung der NATO

Sandra Maischberger unterstellt Russland Dinge, die Russland nicht verlangt hat. Das nennt man Dämonisierung des Gegners. Dem Vertragsentwurf, den Russland der NATO im Dezember 2021 übersandte, kann sehr genau entnommen werden, was Russland gefordert hat. Dort kann man nirgendwo lesen, dass Russland forderte, das Baltikum oder Polen solle die NATO verlassen, sondern es ging ausschließlich um die militärischen Kräfte, die dort stationiert werden sollen. Wir haben den Vertragsentwurf im Wortlaut veröffentlicht; siehe: Was will Russland, was will die NATO?


Genn Greenwald am 9. Mai 2022: Kritik an US-/NATO Politik wird extrem zensuriert”

Wer vom Stellvertreter-Krieg profitiert und wer den Preis dafür zahlt: hier lesen


8. Mai 2022: Ein Kommentar zur Politik Deutschlands in Afghanistan mit wichtigen Folgen für den Krieg in der Ukraine

Allenthalben werden Militärs interviewt. »hacks und heute« will da nicht zurückstehen, halten aber dafür, dass so ein Gespräch auch einen Erkenntnisgewinn haben sollte. An den Kriegen interessieren uns die Ursachen, an der Rüstung die Profiteure, an den Armeen ihre Moral, am Frieden die Haltbarkeit. Jürgen Heiducoff hat in Kamenz und Moskau studiert, er war in Tschetschenien und Afghanistan, schließlich nuklearer Rüstungskontrolleur. Er beantwortet uns Fragen, die heute dringlicher den jeh gestellt werden müssen.


Wolf Wetzel am 6. Mai 2022: Das Whataboutism-Syndrom

Wer auf Widersprüche hinweist, gilt als Verräter. … Jetzt geht es um die Opfer des Krieges. Wer auf dessen Ursachen hinweist, wird mit dem Vorwurf des Whataboutism konfrontiert. Hier lesen


Conrad Schuler am 3. Mai 2022: “Verklärt die traditionelle Linke’ das Russlandbild?”

“Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat nicht nur die Nato und den Westen zu mächtigen Hilfsaktionen für die ukrainische Armee und zu gewaltigen Sanktionen gegen die Wirtschaft Russlands bewogen, er hat zur gleichen Zeit eine ideologische Offensive gegen die „traditionelle Linke“ ausgelöst, die diese endgültig mundtot und politikunfähig machen soll. Die Vorwürfe kommen dabei nicht nur vom Lager der Mainstream-Medien und -Parteien, sie rühren auch von FreundInnen und GenossInnen im Lager der Friedensbewegung und der gesamten Linken. Sie beziehen sich vor allem auf diese zwei Punkte:

  • Wir (ich begreife die Formel „traditionelle Linke“ als auch auf mich und meinesgleichen gemünzt) würden Opfer und Täter vertauschen. Wir würden die Invasion als quasi den Russen aufgezwungen hinstellen. Damit würden wir die Invasion und die Kriegsverbrechen der Russen rechtfertigen. Der anders lautende Satz unserer Erklärungen, der militärische Überfall sei durch nichts zu rechtfertigen, sei eine verlogene Schutzbehauptung.
  • In der Frage der internationalen Auseinandersetzungen seien wir immer noch in einem „letztlich reaktionären Lagerdenken“ befangen, überhaupt würden wir uns in der „Systemkonkurrenz lieber auf die Seite einer rotgelackten national-kapitalistischen Einparteienherrschaft“ stellen (China), anstatt zu sehen, dass im Ukrainekonflikt „nicht die USA und die Nato, sondern Putin und seine Oligarchenclique den Takt in diesem Konflikt angeben“.”

hier die ausführliche Stellungnahme Schulers zu diesen beiden Punkten lesen


Klaus von Dohnany am 22 April 2022 im Interview mit dem NDR “Ich habe vor dem Krieg gewarnt

hier die Zusammenfassung des Interviews

hier das Interview hören: https://www.ardmediathek.de/video/das/das-mit-politiker-klaus-von-dohnanyi/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8wNmQ4YTFkOS0yMTQxLTRiNjAtOWFmMi0wYzY1N2Q0NTEwMmQ

Und hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Interview


Oskar Lafontaine am 28. April 2022 in der Weltwoche “Amerika treibt Europa in einen Atomkrieg”

hier den Beitrag von Oskar Lafontaine in der Weltwoche lesen


Rolf Becker am 16. April auf dem Ostermarsch in Kassel

hier die Rede von Rolf Becker lesen


Küppersbusch am 7. April zu Selenskji und den Oligarchen in der Ukraine

hier in Youtube sehen, wofür Deutschland Waffen liefert


Brigadegeneral a.D. Dr. Erich Vad: “Jede militärische Lösung führt in die Katastophe!”

Hier das Interview mit dem militärischer Berater der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel, Dr. Erich Vad lesen:


Waffenexport in Ukraine stoppen: Offener Brief vom 21. April 2022 an Bundeskanzler Scholz

hier den offenen Brief im Wortlaut lesen


Interview mit Jeffrey Sachs in der Welt am 1. April 2022: “USA würden viele Tote in Kauf nehmen”.

hier das Interview lesen


Interview mit dem Atomwaffenexperten Ted Postol am 25. März 2022: “Atomkrieg mit Russland”

“Ted Postol, Physiker und Atomwaffenexperte sowie emeritierter MIT-Professor, erklärt Robert Scheer in der aktuellen Ausgabe von Scheer Intelligence, wie tödlich das derzeitige Vabanquespiel zwischen den USA und Russland ausgehen könnte. Postol hat vor seiner Zeit am Massachusetts Institute of Technology an der Stanford University und in Princeton gelehrt und war außerdem wissenschaftlicher und politischer Berater des Chefs der Marineoperationen sowie Analyst im Office of Technology Assessment. Sein Fachwissen über Atomwaffen veranlasste ihn, die Behauptungen der US-Regierung über die Raketenabwehr zu kritisieren, wofür er 2016 den Garwin-Preis der Federation of American Scientists erhielt.

Scheer, der das Buch “With Enough Shovels: Reagan, Bush und der Atomkrieg” schrieb, lernte Postol vor 30 Jahren kennen, als die beiden an einem historischen Seminar am Stanford Center for International Security and Cooperation über die Gefahr eines Atomkriegs teilnahmen. Aus seiner Expertenperspektive lässt Postol angesichts der eskalierenden Rhetorik sowohl in den USA als auch in Russland alle Alarmglocken läuten, die man sich in Bezug auf Atomwaffen vorstellen kann. Der MIT-Professor stellt unmissverständlich fest, dass die Angriffe Russlands auf die Ukraine, die sowohl er als auch Scheer als Kriegsverbrechen bezeichnet haben, keineswegs gerechtfertigt waren, dass aber die Rolle der NATO in der aktuellen Krise unbedingt berücksichtigt werden muss, um die nukleare Bedrohung zu verstehen. Postol erklärt, dass die USA dringend aus der Vergangenheit und der Gegenwart lernen müssen, wenn wir kurz- oder langfristig einen Atomkrieg vermeiden wollen, und beklagt die mangelnde Bereitschaft der politischen Führung und der Medien der USA, auch über die Handlungen des (eigenen) Landes nachzudenken” – so heißt es in der Einführung zum Interview mit Ted Postol.

hier das Interview mit Ted Postol lesen


Noam Chomsky: am 23. März 2022

hier ein Interview mit Noam Chomsky zum Ukraine Krieg in pressenza lesen


Lühr Henken: am 5. April 2022

Ein Vortrag, den  Lühr Henken auf Einladung der Hellen Panke (Rosa Luxemburg Stiftung) am 5. April 2022 im Münzenbergsaal des nd-Gebäudes gehalten hat. Thema:

 „Der Ukraine-Krieg – immense Herausforderung für die Friedensbewegung“

hier als pdf-Datei

und unten sehen und hören:



Willy Wimmer am 13. April 2022 “Der grüne Weg in den Dritten Weltkrieg

…Von Friedensbemühungen keine Spur, dafür ist man viel zu sehr Partei geworden. Es herrscht eine Stimmung in EU-Europa, die vor keine Dämonisierung zurückweicht. Sehenden Auges werden Waffen geliefert, bei denen es nicht mehr von einem selbst abhängt, ob die Türschwelle zum Dritten Weltkrieg überschritten ist. Es sind nicht die Knobelbecher sondern die Stöckelschuhe, die diesmal den Weg ins Verderben auf das Pflaster schlagen“.

den Beitrag von Willy Wimmer lesen


Hans-Jürgen Urban am 16. März 2022 zum Ukraine-Krieg

Am Mittwoch, den 16. März erschien in der Frankfurter Rundschau ein Gastbeitrag von Hans-Jürgen Urban, Mitglied des Vorstandes der IG Metall zum Ukraine-Krieg und zum Hochrüstungsprogramm. Hier der Beitrag auf seiner Website: https://hans-juergen-urban.de/krieg-gegen-die-ukraine-was-zu-tun-sein-koennte/


Hanna Lakomy “Lob der Feigheit” am 12. März 2022 in der Berliner Zeitung

Ein Beitrag “Lob der Feigheit” von Hanna Lakomy in der Berliner Zeitung vom 12. März 2022: https://www.imi-online.de/2022/03/03/der-nato-prolog-des-ukraine-krieges/


Informationsstelle Militarisierung e.V. vom 3. März: “Der NATO-Prolog des Ukraine-Krieges”

Ein Beitrag der Informationsstelle Militarisierung e.V. vom 3. März unter dem Titel “Der NATO-Prolog des Ukraine-Krieges”: https://www.imi-online.de/2022/03/03/der-nato-prolog-des-ukraine-krieges/


Michael von der Schulenburg am 1. März 2022: Was ist die Alternative zu Putin?”

“… Putin hat mehrmals versucht, eine Einigung mit dem Westen darüber zu erreichen. Noch am 22. Juni 2021 hatte Putin in der ZEIT Vorschläge dazu gemacht. In der Reaktion darauf wurden diese in der gleichen Zeit-Ausgabe kurzerhand als Gift abgetan. Auch in den letzten Monaten gab es wiederholt Möglichkeiten, auf Russland zuzugehen ….”

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IPPNW und IALANA am 11. Februar 2022 “Diplomatie statt Kriegsvorbereitung”

Am 11. Februar 2022 veröffentlichte die IALANA zusammen mit der IPPNW einen Appell an die Bundesregierung “Diplomatie statt Kriegsvorbereitung

Offener Brief der IALANA vom 29. März 2022 an Bundeskanzler Olaf Scholz hier lesen:


7. Dezember 2021, Erklärung ehemaliger Generäle und Botschafter: “Raus aus der Eskalationsspirale”

Knapp drei Monate vor Kriegsbeginn warnten ehemalige deutsche Generäle und Botschafter in einem Aufruf: “… Wir drohen in eine Lage zu geraten, in der ein Krieg in den Bereich des Möglichen rückt”. Der Aufruf endete mit folgender Feststellung: “… es gibt für die Ukraine-Krise keine militärische Lösung, die nicht zu einer unkontrollierbaren Eskalation führt” … Aufruf “Raus aus der Eskalationsspirale weiterlesen …


Klaus von Dohnanyi: “Nationale Interessen ..”, 3. Auflage, München 2022 (Buch)

Klaus von Dohnanyi: “Nationale Interessen. Orientierung für deutsche und europäische Politik in Zeiten globaler Umbrüche”, 3. Auflage, München 2022


Michael Lüders: Vortrag vom 22. April 2021 “Krieg in der Ukraine: Die wirtschaflichen Folgen – und wie ihn beenden?”

Michael Lüders setzt sich detailliert mit den Folgen der Wirtschaftssanktionen gegen Russland auseinander. Die Quittung bekommen wir bei der nächsten Heizkostenabrechnung.

hier der Vortrag von Michael Lüders am 22. April zum Krieg in der Ukraine:


Michael Lüders: Vortrag vom 6. März 2021 zum Ukraine Krieg

Ein Video-Vortrag von Michael Lüders vom 6. März 2021. Nur wenige Tatsachen haben sich seitdem geändert. Vor allem seine Betrachtungen, wie sich Deutschland langfristig positionieren soll, sind hörenswert:

Michael Lüders: Buch “Die scheinheilige Weltmacht”, München 2021

Empfehlenswert auch das Buch von Michael Lüders “Die scheinheilige Weltmacht. Warum wir aus dem Schatten der USA heraustreten müssen”, München 2021.


Putin am 22. Juni 2021 in “DIE ZEIT”

“… Es setzte sich jedoch ein anderer Ansatz durch. Diesem lag die Erweiterung der Nordatlantischen Allianz zugrunde, die selbst ein Relikt des Kalten Krieges war. Denn geschaffen war sie ja zur Konfrontation aus der damaligen Zeit heraus.

Die Grundursache des zunehmenden gegenseitigen Misstrauens in Europa lag im Vorrücken des Militärbündnisses gen Osten, das im Übrigen damit begann, dass die sowjetische Führung de facto überredet wurde, dem Nato-Beitritt des geeinten Deutschlands zuzustimmen. Die damaligen mündlichen Zusagen nach dem Motto “Das ist nicht gegen euch gerichtet” oder “Die Blockgrenzen werden nicht an euch heranrücken” wurden nur allzu schnell vergessen. Der Präzedenzfall wurde geschaffen.

So rollten seit 1999 fünf weitere “Wellen” der Nato-Erweiterung. 14 weitere Staaten traten dem Bündnis bei, darunter ehemalige Sowjetrepubliken, was alle Hoffnungen auf einen Kontinent ohne Trennlinien de facto zunichtemachte …”

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Brzezinski am 29. Juni 2015 in der Zeitung “Die Welt”

Zbigniew Brzezinski, über viele Jahrzehnte einer der wichtigsten amerikanischer Sicherheitsberater, der nicht unbedingt als Taube bekannt ist, erklärte am 29. Juni 2015 in der Zeitung “Die Welt”: “Damit sich aus dem Kalten Krieg kein heißer Krieg entwickelt, müssen der Westen und Moskau ernsthaft miteinander verhandeln, um eine Kompromissformel zu finden …. Man muss anerkennen, dass sich einerseits die Ukraine hinsichtlich ihrer Zukunft und ihrer Erwartungen sehr stark nach Westen orientiert. Russland möchte andererseits so viel Kontrolle wie möglich aufrechterhalten. Vor diesem Hintergrund würde meiner Ansicht nach die beste Kompromissformel darauf hinauslaufen, dass die Ukraine sich am Status Finnlands orientiert. Der Ukraine würde es gestattet, sich eng Europa anzuschließen, und zugleich bekäme Russland die Zusicherung, dass die Ukraine nicht Mitglied der Nato wird. Sie hätte, so wie Finnland, einen speziellen Sicherheitsstatus”.

hier das Interview lesen:


George Friedman am 15. März 2015 über die Ziele der USA

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Rede Putins auf der 43. Münchener Sicherheitskonferenz im Jahr 2007

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Rede Putins am 25. September 2001 vor dem Deutschen Bundestag

Die Rede Putins im Jahr 2001 im Deutschen Bundestag: Der erste Teil der Rede befasst sich ausführlich mit der Bekämpfung des islamischen Terrorismus. Ab 11:05 beschäftigt sich die Rede ausführlich mit der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland und dem “gemeinsamen Haus Europas”: “Wir haben es bisher nicht geschafft, einen effektiven Mechanismus der Zusammenarbeit auszuarbeiten. Die bisher ausgebauten Koordinierungsorgane geben Russland keine reale Möglichkeit bei der Vorbereitung der Beschlussfassung mitzuwirken. Heutzutage werden Entscheidungen manchmal überhaupt ohne uns getroffen. Nur werden wir dann nachträglich gebeten, sie zu bestätigen …”


George Kennan 1997 in der New York Times zur Ukraine

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Brzezinski 1997 “Die einzige Weltmacht”

Dieses Buch “Die einzige Weltmacht” von Brzezinski kann als pdf Datei hier geladen werden:

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