Statement der Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“
Zitat:
KUFIYAS IN BUCHENWALD
Seit geraumer Zeit beobachten wir, wie die Gedenkstätte Buchenwald, ein ehemaliges Konzentrationslager des deutschen Faschismus, zunehmend zu einem Ort des Geschichtsrevisionismus und der Genozidleugnung wird.
Statt die Verfolgten zu ehren und jedem Völkermord entschlossen entgegenzutreten, verbreitet die Gedenkstätte israelische Propaganda und liefert die ideologische Munition für den andauernden Genozid in Palästina.
Repression statt Erinnerung: konkrete Vorfälle in Buchenwald
Die staatlich finanzierte Gedenkstätte ist Teil der massiv verschärften Repression gegen jegliche Palästinasolidarität.
Verbot palästinensischer Symbole:
Kufiya, Olivenzweig, Wassermelone – Zeichen palästinensischer Identität und Solidarität – werden pauschal kriminalisiert und verboten. Das legt die Gedenkstätte in ihrer im Juli 2025 an die Öffentlichkeit gelangten Handreichung dar.[1] Selbst die Forderung nach einem Waffenstillstand („ceasefire”) wird als Teil einer vermeintlich „antijüdischen Mobilisierung” dargestellt und kriminalisiert – obwohl die Befreiung von Buchenwald so eng mit dem Wunsch nach einem Ende von Krieg und Völkermord verbunden ist.
Zum Wortlaut des Statement
Kleine Bildergalerie









Alle Fotos: Katja und Thomas G.
