17.03.2026: Joe Kent – Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung zurückgetreten

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Zitat von Joe Kent: 

"Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung zurückzutreten.

Ich kann den andauernden Krieg im Iran beim besten Willen nicht unterstützen. Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar, und es ist offensichtlich, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks Israels und seiner einflussreichen amerikanischen Lobby begonnen haben."

Quelle

Zitat:

"Es kein Trumpphänomen, sondern generelle US Praxis ein Bedrohungszenario aufzubauen, um ihre Aggressionen zur Herstellung von Vorherrschaft bzw. Verfügungsgewalt über die Ressourcen anderer Länder zu rechtfertigen. Das war so der Fall: beim Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, dem erfundenen Tonking Zwischenfall vor Vietnam, bei den nie gefundenen Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein im Irak, den ( in Hollywood gedrehten Aufnahmen) von Babymisshandlungen in Kuwait oder jüngst dem angeblichen Drogenhandel der venezuelanischen Regierung.

Dabei ist es auch egal, ob diese Bedrohung wirklich existiert oder nicht.

Wenn der Besitz von A Bomben ein Grund für einen Angriffskrieg wären, müsste jederzeit ein Militärschlag gegen die USA und israel erlaubt sein. Wenn der Aufbau einer Nuklearen Infrastruktur, die zum zukünftigen Bau von der Bombe befähigen könnte, ein berechtigter Kriegsgrund wäre, dann müsste es auch erlaubt sein, die EU, deren Kommissionspräsidentin gerade eine „Renaissance der Kernenergie“ verkündet hat, zum Ziel eines internationalen Präventivkriegs zu machen."

Aus "Forum für gewerkschaftliche-linke-berlin, vom 20.03.2026

Joe Kent veröffentlichte auf X (ehemals Twitter) diesen Brief an Trump:


Und nun wird gegen Kent ermittelt und gehetzt aus allen Kanonen. So u.a. die

NZZ (20.03.26) “Joe Kent ist ein antisemitischer Wirrkopf – als Kronzeuge gegen Trump taugt er nicht”

BBC vom 19.03.2026: “Ehemaliger Leiter der Terrorismusbekämpfung wird vom FBI wegen mutmaßlicher Indiskretionen untersucht.”

Forward, 20.03.2026: “Wir müssen die Spielregeln im Kampf gegen Antisemitismus neu schreiben – sonst werden Verschwörungstheoretiker wie Joe Kent die Deutungskriege gewinnen. Kents viral gegangener Rücktrittsbrief ist gefährlich. Genauso gefährlich ist es, sich zu weigern, zu verstehen, warum er wirksam war.”

Hoffen wir, dass ihn nicht das gleiche Schicksal wie Julian Assange trifft.[1]Erinnern wir uns: Auf Grund das er Kriegsverbrechen, durch US-Soldaten aufgedeckt und veröffentlicht hatte, begann eine regelrechte Treibjagd nach Ihm.2006 gründete er WikiLeaks, eine Plattform … Continue reading

References

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1 Erinnern wir uns:

Auf Grund das er Kriegsverbrechen, durch US-Soldaten aufgedeckt und veröffentlicht hatte, begann eine regelrechte Treibjagd nach Ihm.
2006 gründete er WikiLeaks, eine Plattform zur Veröffentlichung vertraulicher Dokumente. Im Jahr 2010 begann WikiLeaks geheime Dokumente über US-Militäreinsätze im Irakkrieg und in Afghanistan zu veröffentlichen.

Darunter befand sich unter anderem ein Video, das WikiLeaks am 5. April 2010 unter dem Titel “Collateral Murder” publik machte. Das Video zeigte, wie irakische Zivilist*innen und Journalist*innen der Nachrichtenagentur Reuters am 12. Juli 2007 in Bagdad beschossen wurden.  “Schau dir diese toten Bastarde an!” – “Schön.” So kommentierten zwei Piloten eines US-Kampfhubschraubers 2007, was sie nach ihrem Angriff aus der Luft am Boden sahen. Zwölf Menschen wurden getötet, darunter die beiden Reuters-Reporter. Zwei Kinder wurden schwer verletzt.

Danach erheben US-Behörden Anklage gegen Julian Assange. Nach der Veröffentlichung des Videos, welches mögliche Kriegsverbrechen des US-Militärs dokumentiert, leitete die US-Justiz Ermittlungen gegen Julian Assange ein. Und die Odyssee einer Flucht begann Juni 2012 -über die ecuadorianische Botschaft in London, wo er einen Asylantrag stellte und stattgegeben wurde. Nach dem Machtwechsel wurde ihm, durch den neu gewählten ecuadorianischen Präsidenten Moreno das Asylrecht sowie die ecuadorianische Staatsbürgerschaft entzogen, die ihm 2018 verliehen wurde. Danach wurde in London verhaftet und eine Auslieferung nach der USA konnte, vieler Proteste, Petitionen und Appell-Aktionen verhindert werden. Am 24.Juni 2024 konnte er das Londoner Gefängnis verlassen. s. u. Julian Assange