Die Kündigung der Tarifverträge ist auch eine Chance!

Kolleginnen und Kollegen von VW haben am 8. Oktober 2026 einen offenen Brief verfasst. In ihm wird auch gefordert:

Keine Kriegsproduktion, die gerade keine sicheren Arbeitsplätze schafft und uns nur zum Angriffsziel macht. Stattdessen zivile, nachhaltige und ökologisch sinnvolle Produktion an allen Standorten für eine kostengünstige und erschwingliche Mobilität für alle, d. h. beispielsweise die Produktion von Schienenfahrzeugen, Elektro-Sammelbussen, erschwingliche ElektroKfZ, usw. Umsetzung der Produktideen und Entwicklungen, die durch unsere Kolleginnen und Kollegen an den Standorten bereits entwickelt worden sind. VW muss zu einem Mobilitätsanbieter ausgebaut werden, der Industriearbeitsplätze national und international sowie in den Regionen sichert und bezahlbare, erschwingliche Mobilität für alle Menschen garantiert.

Im Folgenden die Einleitung des offenen Briefes. Danach ein link zu dem vollen Wortlaut des offenen Briefes:

Die Kündigung der Tarifverträge bei Volkswagen muss nicht nur Abwehr bedeuten. In einem offenen Brief fordern Gewerkschafter von Unten eine andere Strategie: Arbeitsplätze sichern, Arbeitszeiten verkürzen, Belegschaften beteiligen und gemeinsam für Verbesserungen kämpfen.

Für eine andere Strategie und ein klares Vorgehen gegen die Angriffe des Vorstands

Die Kündigung der Tarifverträge bei Volkswagen hat eine neue Auseinandersetzung um Arbeitsplätze, Löhne und Arbeitsbedingungen eröffnet. Doch muss sich die Reaktion der Beschäftigten darauf beschränken, weitere Verschlechterungen abzuwehren?

Gewerkschafter von Unten beantworten diese Frage in einem offenen Brief mit einer klaren Forderung: Die Tarifauseinandersetzung soll genutzt werden, um Verbesserungen für die Beschäftigten durchzusetzen.

Der Brief richtet sich an die IG Metall, die Betriebsräte, Vertrauensleute und die Belegschaften von Volkswagen im In- und Ausland.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Sicherung aller Arbeitsplätze, eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, die stärkere Beteiligung der Beschäftigten an gewerkschaftlichen Entscheidungen und die verbindliche Solidarität zwischen den internationalen Volkswagen-Standorten.

Darüber hinaus enthält der Brief konkrete Vorschläge für das Vorgehen der Betriebsräte, Vertrauenskörper, IG Metall und Arbeitnehmervertretungen.

Der offene Brief wird von 13 namentlich aufgeführten Beschäftigten und Gewerkschaftern verschiedener Volkswagen-Standorte unterstützt.

Wir haben den offenen Brief folgender website entnommen: https://untenlaut.de/#start

Den vollständigen offenen Brief vom 8. Oktober 2026 können Sie hier als neunseitige PDF bei LabourNet Germany lesen.  (öffnet eine externe Seite) Die dort veröffentlichte Fassung enthält die Kennzeichnung von LabourNet.