Tag der Befreiung (08.05.2026) und Tag des Sieges (09.05.2026)

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Fotoimpressionen von der Gedenkveranstaltung in Klosterfeld. Klosterfelde liegt in der Nähe von Berlin.

Inhaltsverzeichnis


Bilder aus Klosterfelde

Videomitschnitt Gedenkveranstaltung Klosterfelde


Fotoimpressionen vom Tag des Sieges, 09.05.2026 am Sowjetischen Mahnmal in Berlin-Treptow.


Alte neue Feindbilder

Zitat aus "Wir fügen uns nicht"!

1.030 Berliner Polizeibeamte waren am 8. und 9. Mai rund um die sowjetischen
Ehrenmale im Treptower Park, im Tiergarten und in der Schönholzer Heide aufgeboten, um die von der
Polizei erlassene und vom Senat gedeckte Allgemeinverfügung
„Beschränkung des Gemeingebrauchs von öffentlichen Flächen und der
Versammlungsfreiheit“ vom 30. April durchzusetzen. Am 9. Mai um 17.53 Uhr zog die Staatsmacht auf
„X“ Bilanz: „Das Einsatzgeschehen des heutigen Tages neigt sich dem Ende. Zum jetzigen Stand wurden
43 freiheitsbeschränkende Maßnahmen durchgeführt.
Unter anderem kam es bisher zu 25 Verstößen gegen die Allgemeinverfügung, einem
unerlaubten Drohnenflug sowie 13 Strafanzeigen unter anderem wegen Beleidigungen, Widerständen und
Körperverletzungen.“

Foto: 09. Mai 2026, Ehrenmal am Treptower Park, Ingo Müller

Wir fügen uns nicht!

“Seitdem die Berliner Polizei 2022 begann, einschränkende Auflagen für das Gedenken
an die Befreiung durch die Rote Armee zu erlassen, geht die DKP juristisch unter
anderem mit Eilanträgen dagegen vor. Da der Widerspruch nie ernsthaft geprüft,
sondern regelmäßig politisch abgeblockt wurde, entschied die Partei 2024, gegen die
Auflagen zu klagen. Wieder geschah nichts. Auf Drängen des Rechtsanwalts des Klägers
kommt nun Bewegung in die Sache – allerdings erst nach dem 8./9. Mai 2026.


Am 19. Mai beginnt um 9 Uhr vor dem Verwaltungsgericht (Kirchstraße 7, 10557 Berlin)
eine öffentliche Verhandlung zur Fortsetzungsfeststellungsklage der DKP gegen die
wiederholt unrechtmäßigen Auflagen der Berliner Polizei zum 8./9. Mai in Berlin seit
2022.”

Zum Wortlaut:


Der Schwur von Buchenwald ist ein Auftrag zum Handeln. Ein UZ-Gespräch mit Thomas Geggel

In der Mitte: Katja und Thomas Geggel, Foto: Ingo Müller

Ein Leben für den Antifaschismus!

Zitat aus dem Interview:

Thomas Geggel: Mein Vater Heinz Geggel musste Deutschland 1938 wegen seiner
jüdischen Abstammung verlassen. Er ging in die Schweiz, später nach Belgien. Nach
dem deutschen Überfall floh die Familie nach Frankreich. Dort wurden mein Vater und
mein Großvater interniert, später landeten sie im Lager Gurs. Fast alle anderen
Verwandten wurden in Auschwitz vergast.

Zum Wortlaut des Interview

Anmerkung:
Der Artikel “Alte neue Feindbilder” und das Interview wurden zuerst in der UZ vom 8. Mai und UZ vom 15. Mai 2026 veröffentlicht.
Wir durften mit freundlicher Genehmig beide Artikel in vollen Wortlaut veröffentlichen. Besten Dank dafür!
UZ