Last Updated on 04/08/2026 by Benedikt Hopmann
Erinnern wir uns noch an den Mord an Carlo Giuliano im Jahr 2001 aus Protest gegen den G8-Gipfel in Genua? Im selben Jahr fand das erste Weltsozialforum in Porto Alegre in Brasilien als Gegengipfel zum Weltwirtschaftsforum in Davos/Schweiz statt.
Heute, den 4. August 2026 eröffnet in der Tradition von Porto Alegre das 18. Weltsozialforum in Benin in Akfrika. Es nehmen bis zu 50.000 Menschen aus über 100 Ländern teil.
Das Motto: Eine andere Welt ist möglich.
Die Welt und die Menschen auf dieser Welt müssen vor Aufrüstung und Krieg, vor immer bedrohlicherer Klimaaufheizung und davor geschützt werden, dass der geschaffene Reichtum sich immer mehr auf wenige Milliardäre verteilt. Das sind alles die zerstörerischen Auswirkungen des Kapitalismus und der Machtausübung weniger imperialisticher Länder mit den USA an der Spitze. Zahlreiche Länder – mit China als stärkster Gegenmacht – wollen nicht mehr hinnehmen, dass die USA weiterhin alles an sich reißen und das Geschehen auf der Welt bestimmen. Die USA ihrerseits wollen nicht auf ihre Führungsrolle verzichten. Das birgt die Gefahr eines Dritten Weltkrieges in sich. Auch dagegen richtet sich auch das Weltsozialforum in Benin.
Wir hoffen, dass dieses Weltsozialforum zu einem Weltforum der Solidarität mit Kuba wird.
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