Last Updated on 10/01/2026 by Benedikt Hopmann
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort zu dieser Seite:
- Der Angriff auf Venezuela ist ein Angriff auf ganz Lateinamerika
- Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart 3. Januar 2026
- Erklärung der Republik Kuba auf der Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates zur US-Militäraggression gegen Venezuela. 5. Januar 2026
Vorwort zu dieser Seite:
Mit Schrecken hat mich die Nachricht über den Krieg in Venezuela und der Entführung eines gewählten Präsidenten sehr an Chile 1973 erinnert.
Nur mit dem Unterschied, dass der Präsident nicht ermordet wurde.
Mit welchen Recht, führt sich Trumpf als Gott der Welt auf. Kein Mitglied der Regierung und Repräsentantenhaus/Kongreß setzen sich für eine Absetzung Trumps ein.
Wer stoppt diesen “Psychopathen”?[1]Psychopathen sind Personen mit einer schweren Persönlichkeitsstörung, die durch starke Empathielosigkeit, Manipulation, Oberflächlichkeit, mangelndes Schuldgefühl und antisoziales Verhalten … Continue reading Nicht anders ist er zu beschreiben.
Das Schlimmste ist aber, dass unsere Regierung schweigt und die EU ebenfalls keine Reaktion in Form von schärfstem Protest oder Sanktionen zeigt.
Wie weit ist Deutschland und die EU gesunken? Sie unterstützen einen Genozid und einen US-Präsidenten, der Krieg führt und viele andere Staaten
mit Krieg bedroht.
Es stellt sich die Frage, wann wird Cuba angegriffen, ich denke jedoch, dass sich hier die USA (wie immer) die Zähne ausbeißen werden. Die Kubaner wissen sich zu verteidigen. Denke nur an die Aktion in der Schweinebucht im April 1961.
"Mit Schurken gibt´s nur Kriege, so lang, bis sie geschlagen sind! Der Friede ist das höchste Gut , gewiss! Doch kann man sich vertragen mit dem,
der Treu und Recht ersticken will im Blut?
La Fontaine: "Die Wölfe und die Schafe" aus: "Zitatenlexikon" VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1985 (4. Aufl.) S. 244
Der Angriff auf Venezuela ist ein Angriff auf ganz Lateinamerika
Zitat aus dem Artikel von Ulrike Eifler über die Erklärung der kubanischen Regierung dokumentiert.
"Das neue Jahr begann mit einer politischen Zäsur. In der Nacht zum 3. Januar überfielen die USA unprovoziert und völkerrechtswidrig Venezuela. Dabei nahmen sie den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro fest und verschleppten ihn und seine Frau in die USA. Trump machte klar, dass dieUSA das Land jetzt „verwalten“ und einen geordneten demokratischen Übergangsprozess einleiten würden. Zudem drohte er der venezolanischen Vizepräsidentin Delcy Rodriguez: Wenn sie tue, was Washington will, würden keine amerikanischen Streitkräfte in Venezuela stationiert.
Eine Drohung, die er im übrigen auch mit Warnungen gegenüber anderen Staatschefs in Lateinamerika verband. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro solle „auf seinen Arsch aufpassen“, sagte Trump. Zuvor hatte er bereits Drohungen in Richtung Mexico geschickt. In der Sendung Fox & Friends deutete er an, dass man auch gegen Mexico vorgehen könne, da das Land seiner Aussage zufolge von Drogenkartellen kontrolliert werde: „Irgendetwas muss mit Mexico unternommen werden“. Im Kontext des Angriffs auf Venezuela könnte sich auch die Situation für die Menschen auf Kuba zuspitzen. Seit Jahrzehnten leidet hier die Versorgungslage aufgrund der Wirtschaftsblockade der USA. Nun machte Trump klar, man „wolle von guten Nachbarn umgeben sein“ und ergänzte: Kuba stehe im Moment nicht besonders gut da und man sollte den Menschen, die fliehen mussten und die in dem Land leben „helfen“.
Und hier ein Zitat aus der Erklärung Kubas:
"Kuba verurteilt aufs Schärfste die feige Aggression der USA gegen Venezuela und bekundet seine uneingeschränkte Unterstützung für dieses Bruderland" Kuba fordert nachdrücklich die sofortige Freilassung von Präsident Nicolás Maduro Moros und seiner Frau Cilia Flores durch die US-Behörden. Es handelt sich um eine unverhüllte imperialistische und faschistische Aggression mit dem Ziel der Herrschaft, die darauf abzielt, die in der Monroe-Doktrin verankerten hegemonialen Ambitionen der USA gegenüber Unserem Amerika wiederzubeleben und uneingeschränkten Zugang und Kontrolle über die natürlichen Reichtümer Venezuelas und der Region zu erlangen. Außerdem soll damit versucht werden, die Regierungen Lateinamerikas und der Karibik einzuschüchtern und zu unterwerfen."
Die Erklärung befindet sich im 3/3 des Artikels sowie auf der Hauptwebsite für das Präsidialamt und die Regierung der Republik Kuba
Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart 3. Januar 2026
"Angriff auf Venezuela: US-Präsident Trump bricht einmal mehr das Völkerrecht"
Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) protestiert gegen den US-amerikanischen Angriff auf Caracas: Die militärische Gewalt gegen die Hauptstadt Venezuelas stelle eine schwerwiegende Eskalation dar und verletzte grundlegende Prinzipien des Völkerrechts, insbesondere des Gewaltverbots der UN-Charta. Die deutsche Regierung müsse klare Worte finden und Konsequenzen ziehen, fordert die DFG-VK."
Zur Pressemitteilung:
Erklärung der Republik Kuba auf der Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates zur US-Militäraggression gegen Venezuela. 5. Januar 2026
Zitat aus der Erklärung: "
Diese feige Aggression der Vereinigten Staaten gegen Venezuela ist ein krimineller Akt, der gegen internationales Recht und die UN-Charta verstößt. Sie stellt eine gefährliche Eskalation des jahrelangen Krieges der Vereinigten Staaten gegen das Schwesterland Venezuela dar, der sich seit September 2025 durch den aggressiven Marineeinsatz in der Karibik unter falschen Vorwänden und unbegründeten Anschuldigungen ohne jegliche Beweise verschärft hat.
Der US-Militärangriff auf Venezuela ist völlig ungerechtfertigt, unprovoziert und illegitim. Er basiert auf der verfehlten Doktrin des „Friedens durch Gewalt“ und zerstört die Stabilität und den Frieden, die unsere Region Lateinamerika und Karibik seit Jahren prägen. Er zielt darauf ab, die von ihrem Volk frei gewählte Verfassungsordnung der Bolivarischen Republik Venezuela zu verändern. Sein eigentliches Ziel ist nicht die vorgebliche Bekämpfung des Drogenhandels, sondern die Kontrolle über Venezuelas Land und Bodenschätze, wie Präsident Trump und sein Außenminister offen und unverhohlen erklärt haben."
Zur Erklärung auf der offiziellen Webseite des Außenministerium Cuba
Beitragsfoto: Ingo Müller, 2023, Schwerin-Wismar
References
| ↑1 | Psychopathen sind Personen mit einer schweren Persönlichkeitsstörung, die durch starke Empathielosigkeit, Manipulation, Oberflächlichkeit, mangelndes Schuldgefühl und antisoziales Verhalten gekennzeichnet ist; oft wirken sie charmant, nutzen andere jedoch aus und haben ein stark übersteigertes Selbstwertgefühl, ohne Reue oder tiefe Gefühle zu empfinden. Psychopathie ist keine eigenständige Diagnose, überschneidet sich aber stark mit der dissozialen Persönlichkeitsstörung und wird durch eine Kombination von genetischen und Umweltfaktoren beeinflusst. Hauptmerkmale Empathiemangel: Gefühlskälte und Unfähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen. Manipulation: Geschickt im Lügen, Betrügen und Ausnutzen anderer, oft mit oberflächlichem Charme. Mangelndes Gewissen: Keine Schuldgefühle oder Reue, auch nach schädlichen Handlungen. Egozentrik: Stark übersteigertes Selbstwertgefühl und Fokus auf eigene Bedürfnisse. Stimulationsbedürfnis: Ständiges Gefühl der Langeweile und starker Drang nach Nervenkitzel. Verantwortungslosigkeit: Unfähigkeit, Verantwortung für eigenes Handeln zu übernehmen. |
|---|
