Die offizielle Erklärung der Bolivianischen Regierung.

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Um 2:00 Uhr heute Nacht haben die USA Venezuela überfallen. Die USA haben Maduro entführt.  

Die USA wollen das venezuelanische Öl.[1]so die ausdrückliche Erklärung Trumps, siehe Tagesschau vom 3.1.2025 um 20:00 Uhr Sie wollen nicht nur Venezuela, sie wollen ganz Lateinamerika wieder als ihren “Hinterhof” beherrschen und die Unabhängigkeit der lateinamerikanischen und karibischen Völker zerstören. Das zeigt die Sicherheitsstrategie Trumps. Das dürfen wir als Friedensbewegung nicht zulassen! Bundeskanzler erklärte, Maduro habe das Land “in das Verderben gestürzt”[2]so die Tagesschau vom 3.1.2025 um 20:00 Uhr. Nichts zur ausdrücklichen Begründung Trumps, er wolle das Öl. Nichts zum Bruch des Völkerrechts[3]“Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den … Continue reading.

Jetzt hat Venezuela alles Recht der Welt, sich mit Waffen zu verteidigen. Das ist das Recht zur Selbstverteidigung[4]“Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven … Continue reading.

Hier die offizielle Erklärung der Bolivianischen Regierung:

Die Bolivarische Republik Venezuela weist vor der internationalen Gemeinschaft die äußerst schwerwiegende militärische Aggression zurück, verurteilt und brandmarkt sie, die von der gegenwärtigen Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika gegen venezolanisches Territorium und Volk in den zivilen und militärischen Bereichen der Stadt Caracas, der Hauptstadt der Republik, sowie in den Bundesstaaten Miranda, Aragua und La Guaira verübt wurde. Dieser Akt stellt eine flagrante Verletzung der Charta der Vereinten Nationen dar, insbesondere ihrer Artikel 1 und 2, die die Achtung der Souveränität, die rechtliche Gleichheit der Staaten und das Verbot der Anwendung von Gewalt festschreiben. Eine solche Aggression bedroht den internationalen Frieden und die Stabilität, insbesondere in Lateinamerika und der Karibik, und setzt das Leben von Millionen Menschen ernsthaften Risiken aus.

Das Ziel dieses Angriffs ist kein anderes, als die strategischen Ressourcen Venezuelas, insbesondere sein Öl und seine Mineralien, an sich zu reißen und zu versuchen, die politische Unabhängigkeit der Nation gewaltsam zu untergraben. Sie werden keinen Erfolg haben. Nach mehr als zweihundert Jahren Unabhängigkeit bleiben das Volk und seine legitime Regierung standhaft in der Verteidigung der Souveränität und des unveräußerlichen Rechts, das eigene Schicksal zu bestimmen. Der Versuch, einen Kolonialkrieg aufzuzwingen, um die republikanische Regierungsform zu zerstören und einen „Regimewechsel“ zu erzwingen, im Bündnis mit der faschistischen Oligarchie, wird ebenso scheitern wie alle vorherigen Versuche.

Seit 1811 hat Venezuela Imperien gegenüber gestanden und besiegt. Als 1902 ausländische Mächte unsere Küsten bombardierten, proklamierte Präsident Cipriano Castro: „Die anmaßende Pflanze des Fremden hat den heiligen Boden der Heimat entweiht.“ Heute erhebt sich das venezolanische Volk erneut mit der Moral Bolívars, Mirandas und unserer Befreier, um seine Unabhängigkeit gegen die imperialistische Aggression zu verteidigen.

Das Volk auf die Straße.

Die Bolivarische Regierung ruft alle sozialen und politischen Kräfte des Landes auf, die Mobilisierungspläne zu aktivieren und diesen imperialistischen Angriff anzuprangern. Das Volk von Venezuela und seine Bolivarische Nationale Streitkräfte, in perfekter volksmilitärisch-polizeilicher Verschmelzung, sind im Einsatz, um die Souveränität und den Frieden zu garantieren. Gleichzeitig wird die Bolivarische Friedensdiplomatie die entsprechenden Beschwerden beim UN-Sicherheitsrat, dem Generalsekretär dieser Organisation, der CELAC und der Bewegung der Blockfreien einreichen und die Verurteilung und Rechenschaftspflicht der US-Regierung fordern.

Präsident Nicolás Maduro hat angeordnet, alle nationalen Verteidigungspläne zum geeigneten Zeitpunkt und unter den entsprechenden Umständen umzusetzen, in strikter Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Verfassung der Bolivarischen Republik Venezuela, des Organgesetzes über Ausnahmezustände und des Organgesetzes über nationale Sicherheit.

In diesem Zusammenhang hat Präsident Nicolás Maduro das Dekret unterzeichnet und dessen Umsetzung angeordnet, das einen Zustand der äußeren Erschütterung im gesamten Staatsgebiet erklärt, um die Rechte der Bevölkerung, das volle Funktionieren der republikanischen Institutionen zu schützen und unverzüglich zum bewaffneten Kampf überzugehen. Das gesamte Land muss mobilisieren, um diese imperialistische Aggression zu besiegen.

Ebenso hat er den sofortigen Einsatz des Kommandos für die umfassende Landesverteidigung und der Leitungsgremien für umfassende Verteidigung in allen Bundesstaaten und Gemeinden des Landes angeordnet.

In strikter Einhaltung von Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen behält sich Venezuela das Recht vor,  von der legitimen Verteidigung Gebrauch zu machen, um sein Volk, sein Territorium und seine Unabhängigkeit zu schützen. Wir rufen die Völker und Regierungen Lateinamerikas, der Karibik und der ganzen Welt auf, in aktiver Solidarität gegen diese imperialistische Aggression zu mobilisieren.

Wie der Oberbefehlshaber Hugo Cháves Frías erklärte: “Angesichts neuer Schwierigkeiten, egal welcher Größenordnung, lautet die Antwort aller Partioten und Patriotinnen … Einheit, Kampf, Schlacht und Sieg”.

Caracas, 3. Januar 2025

References

References
1 so die ausdrückliche Erklärung Trumps, siehe Tagesschau vom 3.1.2025 um 20:00 Uhr
2 so die Tagesschau vom 3.1.2025 um 20:00 Uhr
3 “Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.” Art. 2 Nr. 4 der Charta der UN
4 “Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, bis der Sicherheitsrat die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen hat. Maßnahmen, die ein Mitglied in Ausübung dieses Selbstverteidigungsrechts trifft, sind dem Sicherheitsrat sofort anzuzeigen; sie berühren in keiner Weise dessen auf dieser Charta beruhende Befugnis und Pflicht, jederzeit die Maßnahmen zu treffen, die er zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit für erforderlich hält.” Art 51 der Charta der UN